Cycling My Way Back

Aktualisiert: 7. Jan 2020

Totale Leere. Orientierungslosigkeit. Plötzlich fehlt das Fundament, auf welchem du über Jahre dein Selbstbild aufgebaut hast. Trotzdem kam Aufgeben nie in Frage. Ich wusste, dass ich zurückkommen werde. Stärker denn je. Diese Gewissheit trug mich durch die bisher schwierigste Zeit meines Lebens. Mein Credo: «I’ll be fighting my way back from this burnout”. Schnell merkte ich, dass die Heilung einer Erschöpfungsdepression nicht erkämpft werden kann. Erstmals schien ich ein Ziel nicht durch gesteigerten Einsatz erreichen zu können. Ich musste mich vom «fighting» trennen. Meinem bis dahin sichersten Wert.


Was mir in dieser Zeit (neben einer Vielzahl klassischer Therapien) am meisten half, war das Fahrradfahren. In niedriger Intensität und geringem Umfang. Alleine in der Natur. Repetitive Bewegungsabläufe. Fokus auf der Atmung. Meine Art zu meditieren. So entwickelte sich mein Credo zu «I’ll be cycling my way back from this burnout”. Später zu “I’m cycling my way back”. Und dann einfach nur noch “Cycling My Way”. Ich will über diese Episode sprechen. Die Tabuisierung psychischer Probleme in der Gesellschaft brechen. Helft mit. Teilt diesen Post, schenkt mir ein Herz oder einen Kommentar. Markiert eure Freunde in einem Kommentar und lasst es sie euch gleichtun. Wie sich mein Credo in ein Projekt wandelte, kannst du auf @_cyclingmyway_ verfolgen.


🚴‍♂️ @ruedibeck 📷 @buchlifotografie

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