Bucket List

Aktualisiert: 7. Jan 2020

Ich hatte eine Liste von Dingen, die ich tun wollte. Sehen wollte. Erleben wollte. Träume, die mich inspirierten. Motivierten. Antrieben, all meine Pflichten abzuarbeiten. Diese Liste existierte nicht feinsäuberlich niedergeschrieben auf einem handgefertigten Blatt Papier. Eher in diffusen Fetzen irgendwo im Hirn. Im Herz. Im Bauch. Dafür immer präsent. Aber: "Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen". Klare Prioritäten. Verankert in der Gesellschaft. Ich habe mir eingeredet, dass ich noch Zeit haben werde, meine Träume zu verfolgen. Das Leben ist schliesslich lang. Die Pflichten bald getan. Aber: Die Notwendigkeiten führten mich immer weiter weg von meinen Träumen.


Mein Burnout zwang mich dazu, innezuhalten. Diese vermeintlich unüberwindbar gewordene Distanz zwischen mir und meinen Träumen wahrzunehmen. Zu spüren, was das mit mir macht. Zu realisieren, wie schnell die Zeit vergeht... zu schnell, um sie zu verschwenden. Heute frage ich mich, warum ich mir die Zeit für diese Gedanken nicht freiwillig nahm, als ich noch die Wahl hatte. Man sagt von mir, ich sei ein Träumer. Für die meisten, ist das Wort "TräumerIn" negativ behaftet. Warum? Sind es nicht unsere Träume, die aus uns machen, was wir sind? Etwas Einzigartiges. Verbringe nicht zu viel Zeit damit, deine Einzigartigkeit zu erfinden. Sie ist gegeben. Mach dich daran, deine Träume zu realisieren. Mach dich an deine Bucket List. Fang an zu leben. So wird sie zum Vorschein kommen. Stück für Stück. In Fetzen. Und ja, Zeit für deine Pflichten bleibt genug. Bestimmt. 🚴‍♂️/📷 @ruedibeck

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