Whispering Eyes

Aktualisiert: 7. Jan 2020

Augen sprechen Bände. Schon aufgefallen? Manchmal, wenn du einen Augenblick innehältst und statt in Gesichter nur in Augen blickst (frei nach @_juliaengelmann), erfährst du soviel mehr, als dir viele Worte zu erzählen vermögen.

Was mir heute auf dem Weg zurück aus dem Burnout bewusst wird, war mir früher oft sonnenklar. Spannend. Aber auch traurig. So vieles trägst du bis in deine Jugend noch in dir. Ganz natürlich. Dann verdrängst oder verlierst du es. Nur um zu funktionieren? Augen faszinierten mich schon als Kind. Damals verstand ich nicht, warum diese bei Erwachsenen fast nie dieselben Geschichten erzählen, wie ihre Gesichter. Wenn ich lachte, lachten auch meine Augen. Wenn ich weinte, taten es meine Augen gleich. Nicht so bei den Älteren. Da blieben die Augen meist trüb und leer. Das Gesicht aber verzog sich zu Grimassen, die wir als Lächeln, Interesse, Erstaunen oder anderes zu interpretieren lernten. Noch vor meinem 20. Geburtstag schrieb ich ein Lied über diese Beobachtungen: "Whispering Eye". Dann begann auch ich mein Gesicht hinter einer Maske zu verbergen. Ich will meine Maske ablegen und mir Zeit nehmen, mein Gegenüber wahrzunehmen, ihm in die Augen zu schauen. Fast alle Masken lassen diese nämlich frei. Macht es mir gleich. Schaut euch in die Augen und erfährt echte Freude, echtes Feuer, wahre Trauer, Angst und Liebe. No words needed. Ich zeige dir auch meine Augen, wenn du dich traust. Ich habe nichts mehr zu verbergen. 🚴‍♂️/📷 @ruedibeck

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